Die Etzelkapelle aus dem 13. Jahrhundert ist das Herzstück des St. Meinrads und ein besonderer Ort für Hochzeiten und Taufen.

Die Etzelkapelle wird im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. 1698 wurde sie abgebrochen und nach Plänen von Caspar Moosbrugger neu aufgebaut. Die Stuckatur schuf Pietro Neuroni aus Lugano, die Fresken Francesco Antonio Giorgioli aus Meride. Im Januar 2011 wurde die Kapelle nach einer ausführlichen Renovation neu eingesegnet. Das ursprünglich hölzerne Pilgerhaus geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Nach einem Brand wurde 1759 das heutige Gasthaus nach Plänen von Bruder Kaspar Braun errichtet, der auch den Marstall in Einsiedeln baute. 1983 wurde das Gebäude grundlegend restauriert. In den Monaten April und Mai 2011 wurde das Gasthaus renoviert. 

 

Meinrad wurde an der Benediktinerabtei des Klosters Reichenau im Bodensee von den Äbten Haito und Erlebald unterrichtet. Er trat in das Kloster ein und wurde Mönch. Nach einigen Jahren auf der Reichenau und im abhängigen Priorat "Babinchova" (vielleicht Benken oberhalb des Zürichsees) entschloss er sich für ein eremitisches Leben und zog sich 828 an die Hänge des Etzels zurück. Er trug eine Madonnenfigur mit sich, die ihm die Äbtissin Hildegard von Zürich geschenkt hatte. Im Jahre 835 soll er an der Stelle, wo heute die Gnadenkapelle in der Klosterkirche des Klosters Einsiedeln steht, eine Klause und eine Kapelle errichtet haben, um in der Einsiedelei Gott zu dienen.


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